CERA AI ist ein Startup aus dem Umfeld von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Das Produkt: ein KI-Disponent für Speditionen. Er automatisiert die Transportvergabe über E-Mail und Frachtenbörsen – erfasst Angebote, vergleicht Preise, führt Verhandlungen. Entscheiden tut weiterhin der Mensch.
Starkes Produkt. Kein Auftritt dazu. Wir haben Design, Entwicklung und Launch übernommen, gebaut in Webflow.
Das Problem: Disponenten kaufen keine Software
Sie kaufen einen ruhigeren Arbeitstag. Eine Feature-Liste überzeugt sie nicht.
Deshalb zeigt die Startseite nicht, was das Tool kann, sondern wie der Alltag danach aussieht: eingehende Angebote, laufende Verhandlungen, fertige Antwortentwürfe. Wer disponiert, erkennt seine eigene Arbeit in den ersten drei Sekunden wieder.
Das ist der Kern des Webdesigns. Kein abstraktes Versprechen, sondern ein konkretes Bild vom Ergebnis.
Lead-Generierung statt Kontaktformular
Ein Formular am Seitenende reicht bei erklärungsbedürftigen B2B-Produkten nicht. Wir haben stattdessen einen interaktiven Rechner gebaut: vier Fragen zu Sendungsvolumen, Zeitfressern und Frachtenbörse, am Ende eine persönliche Einschätzung zum Einsparpotenzial.
Der Besucher bekommt sofort etwas Nützliches. Der Vertrieb bekommt einen qualifizierten Lead samt Kontext: Volumen, Prozess, Pain Point. Das erste Gespräch startet nicht bei null.
Das Marketing-Team erweitert die Seite selbst – per MCP
Der wichtigste Teil des Projekts ist nicht sichtbar.
Wir haben die Website so aufgesetzt, dass das Team neue Seiten selbst erstellen und live schalten kann. Über MCP (Model Context Protocol) hängt Webflow direkt an den KI-Tools des Teams. Landingpages, Blogartikel, Use-Case-Seiten, Glossareinträge: im Dialog erstellt, direkt veröffentlicht. Ohne Umweg über eine Agentur.
Konkret heißt das:
- Neue Landingpage für eine Kampagne: Minuten statt Tage.
- Content-Pipeline: Blog und SEO-Seiten entstehen im Team – kein Ticket, keine Wartezeit.
- Keine Agenturkosten für jede Textänderung.
Für ein Startup ist das entscheidend. Wer testen muss, welche Botschaft zieht, darf nicht zwei Wochen auf eine Seite warten.
SEO von Anfang an
Die Seite ist zweisprachig aufgesetzt, Deutsch und Englisch, und auf die Begriffe ausgerichtet, nach denen Speditionen tatsächlich suchen: Transportdisposition, Frachtvergabe, Spedition Software, KI in der Logistik. Saubere Seitenstruktur, schnelle Ladezeiten, klare Hierarchie – die Basis dafür, dass die neuen Seiten des Teams auch ranken.
Dazu die Compliance-Themen sichtbar platziert: DSGVO, EU AI Act, Hosting in Europa. Bei KI-Software im deutschen Mittelstand ist das kein Kleingedrucktes, sondern ein Kaufargument.
Was danach passiert ist
Vier qualifizierte Anfragen in der ersten Woche nach dem Launch.
Keine Ads, kein aufgebautes Ranking. Nur die Seite. Bei einem erklärungsbedürftigen B2B-Produkt mit enger Zielgruppe ist das ein starker Start.
Was der Kunde jetzt hat
Eine Website, die das Produkt zeigt statt es zu beschreiben. Einen Funnel, der Anfragen vorqualifiziert. Und ein Marketing-Team, das die Seite eigenständig ausbaut, statt bei jeder Änderung anzurufen.
